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cv
* 1978 in witten/herdecke, lives in berlin and dresden

2001-2008 studies at the technical university and university of the arts berlin

since 2011 discourse at soundstudies, university of the arts berlin

2008 project grant of inm [initiative neue musik berlin] - installation HOLZ
2008 residence grant denkmalschmiede hoefgen
2009 residence grant kunststiftung künstlerdorf schöppingen
2009 residence grant denkmalschmiede hoefgen
2010 honorary mention at prix ars electronica - installation FLAECHEN

print:
2010 article on RAUMGEFLECHTE, periodical positionen
2011 ars electronica catalogue with FLAECHEN


fm:
2010 ORF ZeitTon - prix ars electronica (by Alice Ertlbauer-Camerer)

2006 Deutschlandradio Kultur - Lärm. Umwertungsprozesse in neuer Musik (by Julia Schröder)

web:
2010 tagr.tv - interview about FLAECHEN at ars electronica



"Julius used a sequence of sinus tones and turned hanging wire into a resonating and illuminated walk-within experience where you could feel the presence of sound but not hear it. It’s a poetic twist on how we expect to have written tones transformed into something audible rather than spatial."

Christina Kral / fabulousagitation.org @ "FLAECHEN", installation, ars electronica, linz 2010.


"Eine poetische Arbeit, die einen Raum im Raum bildet und auch die umgebenden Eigenklänge dieses Raumes mit einbezieht. Eine Klanginstallation mit vielschichtigen Bezügen, gestaltet mit äußerst reduzierten Mitteln."

Catalogue Ars Electronica 2010 @ "FLAECHEN", installation,
ars electronica, linz 2010.


"Der Berliner Klangkünstler Julius Stahl trieb die Lautsprecher-Reduktion noch weiter. Er ließ Klänge im für das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmbaren Frequenzbereich von unter 25 Hertz auf einen Drahtvorhang treffen. Die stählernen Saiten verbogen sich zu zarten Interferenzmustern, die auf Papierbahnen projiziert wurden und damit eine Partitur des unhörbaren Klangs zeichneten."

daad-magazin.de @ "FLAECHEN II", installation, festival inventionen, berlin 2010.


"Die Eingangsfrage – ob man Klänge berühren kann – beantworteten im übrigen einige der Installationen, welche die Tagung begleiteten. So forderte etwa eine gläserne Klangsäule von Jeffrey Shaw und Peter Weibel mit «Terminal Identities» Neugierige auf, das Ohr an die Scheibe zu legen, um für sich Wortbeiträge wahrnehmbar zu machen. Und Julius Stahl verblüffte mit atmosphärischen Klangereignissen, die auf Podesten sitzend oder liegend mit dem Körper erfahren werden konnten."

Codex Flores, Onlinemagazin für alle Bereiche der klassischen Musik @ "TOCAR II" installation, ZKM - Zentrum für Kunst und Medien, karlsruhe 2007.


"In diesem Jahr gestaltete Julius Stahl den traditionell der elektroakustischen Musik gewidmeten Eröffnungsabend, ein szenisches Konzert mit Live-Video und neuen live-elektronischen Werken. Sein eigenes Stück "tocar" kam allen näher als gewohnt, denn die Schlagzeugklänge von Burkhard Beins gehen in vorher aufgenommene Geräusche über, die Stahl nicht über Lautsprecher, sondern über Podeste auf denen das Publikum sitzt, überträgt. Man sitzt also auf dem schwingenden Klangresonator. Mit den folgenden Stücken von Veronika Simor, Furt sowie Cordula Boesze und Klaus Filip nahm die Dichte und Virtuosität der Musik zu um im letzten Stück wieder abzufallen. Live-Video ermöglichte dem Publikum, die Performer zu beobachten, welche von unterschiedlichen Positionen aus musizierten."

Positionen, Zeitschrift für experimentelle und grenzüberschreitende Musik, Nr. 70 @ "POSITIONEN | WIEN - BERLIN" / "TOCAR" concert event, festival klangwerkstatt, berlin 2006.


"Ein wichtiger Aspekt, diesen Ort integrationsstiftend wahrzunehmen, wurde bereits genannt. Es ist die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie ist auf natürliche Art und Weise gegeben und wird durch das Klanggartenkonzept künstlerisch wie musikalisch aufgegriffen. So versuchte Julius Stahl einen "Pool" zu entwickeln, in dem Informationen - das akustische Geschehen im Garten - gespeichert werden. Diese wurden immer wieder aufgerufen und neu dazugemischt. Damit erhielt der Klanggarten eine Art virtuelles Gedächtnis und, für den Besucher kaum hörbar wie eine Collage aus verblichenen Fotografien, schien eine Art permanenter Zeitrausch simuliert."

Positionen, Zeitschrift für experimentelle und grenzüberschreitende Musik, Nr. 65 @ "GARTENGEFLÜSTER" / "garden of codes", sound installation, festival inventionen, berlin 2005.